Integration

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In der Integration von obdachlosen oder von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen sieht das Haus Lichtblick bzw. deren Leiterin, Schwester Sigrid, einen wesentlichen Bestandteil von gelebter Nächstenliebe.

Daher werden hier einige wesentliche Weichen gestellt, die zur Integration notwendig sind.

Zum Beispiel erhalten die Bewohner einen Mietvertrag, haben eine Meldeadresse und können, anders als in reinen Notunterkünften, sofern möglich, eine Arbeit finden und so ihren Lebensunterhalt wieder selbst verdienen.

Die Bewohner des Hauses Lichtblick finden hier eine Ersatzfamilie vor. Viele, die aufgrund von Krankheit oder negativen Erlebnissen auf Betreuung angewiesen sind, bleiben bis ins hohe Alter im Haus. Die Bewohner müssen nicht ins Altenheim.

Im zweiten Schritt versuchen wir auf dem freien Wohnungsmarkt oder in Zusammenarbeit mit dem Wohnungsamt eine geeignete und finanziell erschwingliche Wohnung zu finden, diese zu renovieren und einzurichten.

Immer wieder kommt es gerade bei den älteren Bewohnern vor, dass sie aus dem Leben scheiden. Im Haus Lichtblick geschieht dies mit Respekt vor dem Mensch, der im Kreis seiner Lieben verstirbt und würdevoll beerdigt wird. Das gesamte Haus nimmt Abschied, so dass die Bewohner auch auf Ihrem letzten Weg Begleitung haben.

Somit ist unter Integration eine zu schaffende Basis zu verstehen, die es Menschen ermöglicht, wieder ein selbst bestimmtes Leben als wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu führen.

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